Montag, 24. Oktober 2011

Kuschelkatze




Photo-shooting mit unseren Kuschelkatze,






Es soll ja richtige Kampfkatzen geben, die man nicht eben mal so streicheln kann, unsere will dagegen ständig gestreichelt werden, sie kuschelt sich einfach zwischen meinem Mann und mich, wenn wir auf dem Sofa sitzen.
Sie ist fast wie ein Hund, wenn wir nach Hause fahren, erkennt sie das Motorgeräusch unseres Autos und läuft ein ganzes Stück mit, wenn sie grad im Feld saß, außerdem machte sie mir Shabby-Chic - Spuren an die Möbel, indem sie sich mit der Schnute an ihnen reibt.
Dann versorgt sie uns auch noch mit frischem Fleisch, was sie direkt vor die Tür legt.

Letztens war ich dabei die Katze zum Abend rauszulassen, da machte sie ein paar Schritte raus und lief sofort wieder hinein und hinter ihr noch so ein Wollknoll,  ich natürlich auch sofort hinterher....

Zum Glück hat sich die Katze schnell versteckt, da sie ja Zuhause ist und sich auskennt, da rief auch schon unser Nachbar nach dem Einbrecher.

Mein Nachbar geht abends ohne  Leine mit den Hunden.


Ich wünsche einen schönen, goldenen Herbst!!!!


Mittwoch, 19. Oktober 2011

raus mit der Sprache!

März 2011 in  Seward Alaska

Ich werde immer wieder angesprochen und per Mail angeschrieben, wie es denn jetzt mit Alaska ausschaut. 
Danke Allen für die Nachfragen, es ist gut zu wissen, dass wir nicht für leichtsinnige Spinner gehalten werden, den Anschein hatte ich beim einen und anderen Nachbar, was uns aber keinesfalls ärgert, wir können sie sogar ganz gut verstehen,
es gibt schließlich Leute die an Aliens glauben und dass bald ein Komet die Erde trifft. (was hat das eigentlich mit Alaska zu tun?)
Ich bin ein bodenständiger Mensch (glaub ich jedenfalls), von meinem Mann kann ich das nicht immer behaupten :o),  (es hat etwas mit seinem Beruf zu tun!)

.....was bisher geschah....
Im März waren wir in Alaska und haben uns eine Hilfsorganisation bzw. Mission angeguckt, wurden von den Leuten und ihrer Arbeit beeindruckt, Näheres könnt Ihr...... hier lesen.
Danach wollten die uns haben und wir wollten auch hin, mein Mann musste mehrere Flugtests machen, die er im Großen und Ganzen bestanden hat.
Wir haben auch gedacht das Haus zu verkaufen, denn in Alaska ist es schwierig etwas zu mieten.


Und dann...........haben wir kein Visum bekommen, weil wir in keine der Visum- kathegorie  passen.
Es ist halt nicht so einfach in die USA zu kommen.

....warum wir das alles tun...
Wir glauben an Gott, wir glauben, dass Gott die Menschen wichtig sind und dass wir helfen sollen.

....der Stand der Dinge....
unsere Freunde in Alaska versuchen ihr Bestes, damit wir doch kommen können....
und wir versuchen auch unser Bestes indem wir Lotto spielen...
ja genau, wir spielen Lotto (Green-card-Lotterie)
Unsere Chancen sind sogar nicht schlecht, weil wir aus Deutschland kommen und unsere Ausbildungen sehr willkommen in USA sind, die Chancen stehen 1. zu 30.

Jetzt wisst ihr Bescheid.

Danke für die Nachfragen, das Interesse und an Alle, die in Alaska auf uns warten!!!
liebe Grüße!!!


PS. der lieben Elvira möchte ich Danke sagen, für die Infos und Ihre lieben Worte ;o)



Montag, 10. Oktober 2011

Bbbbrrrrrr, kalt und regnerisch ist es bei uns, grau in grau.
Vor einer Woche war es noch so schön, da wurden wir mit Sommerwetter und viel Sonnenschein verwöhnt.

Ruck-Zuck habe ich mir eine fette Erkältung eingefangen, will mich nicht beschweren, bin selbst Schuld. Aber irgendwie hat es auch etwas Gutes, wenn man, frau krank ist  und dann vom  Mann verwöhnt wird, wir haben es  uns Zuhause gemütlich gemacht, mit Kerzen, heißem Tee und Eintopf, ich liebe die guten alten Eintöpfe, besonders, wenn es so ungemütlich draußen ist.
Diesen mag ich besonders, das Rezept vom Wirsing-Eintopf, hatte den schon letztes Jahr  hier gezeigt.



Vom letzen Pilzsuchen, habe ich mir etwas Moos mitgebracht, er hält ganz gut, wenn man ihn zwischendurch ordentlich gießt.



typisch Rennmäuse!


Unsere beiden Untermieter wollte ich noch zeigen, ich find sie so putzig, sie bleiben ein paar Wochen bei uns, bis meine Freundin umgezogen ist, ich habe echt Spaß  mit den beiden (den hätte meine Katze bestimmt auch, wenn sie könnte)

Ich wünsche Euch einen guten Wochenanfang und werdet nicht krank ;)

PS;  meine Schwiegermutter hat Angst vor Mäusen, in Litauen hatten sie eine Mäuseplage im Haus, deshalb versuche ich sie nicht unnötig zu traumatisieren und lasse die dann einfach im Käfig.



Montag, 3. Oktober 2011

Ernte

Diese rustikalen Kartoffel-Jute-Säckchen, habe ich als Lichtbeutel  für die Gurkengläser genäht, Jutesäcke erinnern mich am Kartoffelernte, mein Vater tut seine selbstgeernteten Kartoffel immer noch in Jutesäcke.

Diese Windlichter verbreiten ein warmes, gemütliches Licht und sind ganz einfach zum Nachnähen (die Stoffetikett ist von alten Leinenlaken abgetrennt und nun hier aufgenäht)









Diese Geschichte fand ich rührend und möchte sie Euch gern zeigen, sie wurde auf unserem Erntedank-Fest vorgelesen:


Ein Professor der Medizin stirbt, und seine drei Söhne lösen seinen Haushalt auf. Die Mutter war schon lange vorher gestorben, und der Vater hatte mit einer langjährigen Haushälterin allein gelebt.

 Im Arbeitszimmer des Vaters fanden die Söhne neben vielen wertvollen Dingen in einem Schrank ein steinhartes, vertrocknetes, halbes Brot. Die Haushälterin wusste, was es damit auf sich hatte.

In den ersten Jahren nach dem Krieg war der Professor todkrank. Da schickte ihm ein guter Freund ein halbes Brot, damit der Professor etwas zu essen hatte. Der aber dachte an die viel jüngere Tochter eines Nachbarn und liess dem Mädchen das Brot schicken.
Die Nachbarsfamilie aber mochte das wertvolle Brot nicht für sich behalten und gab es weiter an eine arme alte Witwe, die oben im Haus in einer kleinen Dachkammer hauste. Die alte Frau aber brachte das Brot ihrer Tochter, die mit zwei kleinen Kindern ein paar Häuser weiter wohnte und nichts zu essen hatte für die Kinder. Die Mutter dachte, als sie das Brot bekam, an den Medizin- professor, der todkrank lag. Sie sagte sich, dass er ihrem Jungen das Leben gerettet und kein Geld dafür genommen hatte. Nun hatte sie eine gute Gelegenheit, es ihm zu danken, und liess das Brot zum Professor bringen.
«Wir haben das Brot sofort wiedererkannt», sagte die Haushälterin, «unter dem Brot klebte immer noch das kleine Papierstückchen.» Als der Professor sein Brot wieder in der Hand hielt, sagte er: «Solange noch Menschen unter uns leben, die so handeln, braucht uns um unsere Zukunft nicht bange zu sein. Dies Brot hat viele satt gemacht, obwohl keiner davon gegessen hat. Dies Brot ist heilig. Es gehört Gott!» So legte er es in den Schrank. Er wollte es immer wieder ansehen, wenn er mal nicht weiterwusste und die Hoffnung verlor.
Es war das Brot der Hoffnung

Genießt die Ernte
Taty